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  • Bitterstoffe entdecken – und geniessen

    Der leckere Chicorée ist zwar leicht und bekömmlich – aber er hat es «in sich». Reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Bitterstoffen, Folsäure und anderem mehr ist er eine wahre Gesundheitsbombe. Doch warum sind diese Inhaltsstoffe eigentlich so gut für unseren Körper? Diesen Fragen wollen wir in einer kleinen Artikelserie nachgehen. Schauen wir uns zuerst an, was für den charakteristischen Geschmack von SwissDiva verantwortlich ist: Vorhang auf für die Bitterstoffe.

    Der primäre Geschmack von Chicorée ist bekanntermassen bitter. Das deswegen, weil Chicorée reich an Bitterstoffen ist. Doch wie bei Vitaminen handelt es sich auch bei Bitterstoffen um keine einheitliche Stoffgruppe. So steckt in Artischocken beispielsweise der Bitterstoff Cynarin, während in Rapsöl Glucosinolate enthalten sind. Eisbergsalat wird durch Lactucin bitter. Und im Chicorée steckt eben als natürlicher Bitterstoff Intybin. Die einzige Gemeinsamkeit der Bitterstoffe ist, dass sie über die Aktivierung von T2R – einer Gruppe von Proteinen, die Rezeptoren für den Bittergeschmack sind – bitter fein schmecken. Bitterstoffe kommen in der Natur vor, können aber auch synthetisch gewonnen werden.

     

    Bitterer Geschmack zur Abwehr von Fressfeinden

    Bitterstoffe kommen in fast allen Pflanzen vor. Für einige davon – wie Bittermandeln oder Bitterorangen – sind sie sogar namensgebend. Bitterstoffe sind für Pflanzen vor allem wichtig, um Fressfeinde abzuwehren. Tatsächlich ist bitter die am wenigsten beliebte Geschmacksrichtung. Denn Bitteres kann auf Giftiges hinweisen. Tatsächlich giftige Pflanzen schmecken allerdings extrem bitter. Gesunde Pflanzen wie der Chicorée schmecken mittlerweile lange nicht mehr so bitter wie noch vor einigen Jahrzehnten. Um ihn, nicht zuletzt für Kinder, verträglicher zu machen, wird er mit einem entsprechend mild bitteren Geschmack herangezüchtet.

     

    Allerheilmittel in der traditionellen chinesischen Medizin

    Was sind nun die keineswegs giftigen, sondern sehr gesundheitsfördernden Wirkungen von Bitterstoffen? Zunächst regen Bitterstoffe die Verdauung an. Sie regen den Appetit an, fördern den Speichelfluss, führen zu einer erhöhten Insulinproduktion und erhöhen die Darmtätigkeit. Die verbesserte Verdauung bedeutet, dass Nährstoffe optimal absorbiert werden und Schadstoffe aus unserem Körper geschleust werden. So sorgen Bitterstoffe für einen gesunden Darm – und regen darüber hinaus die Bauchspeicheldrüse, die Leber und die Gallenblase an (das hilft unter anderem bei der Fettverdauung). Zusätzlich sollen Bitterstoffe blutzuckersenkend und schmerzstillend wirken, und sie senken den Cholesterinspiegel, genau gesagt den Spiegel des ungesunden LDL-Cholesterins. In der uralten Weisheit der traditionellen chinesischen Medizin werden Bitterstoffe praktisch als Allerheilmittel eingesetzt.

     

    Bitterstoffe stärken vermutlich auch die Abwehrkräfte und können fiebersenkend sein. Sie sollen gegen Erschöpfungszustände und Depressionen helfen und Stress lindern. Bei Darmerkrankungen wie Morbus Crohn können Bitterstoffe die Symptome abmildern. Selbst für die Haut sind Bitterstoffe gut: äusserlich angewendet, z.B. als Creme, bilden Bitterstoffe bestimmte Proteine und Lipide, die die Haut vor Umwelteinflüssen und Austrocknung schützen. Sie wirken auch entzündungshemmend und helfen bei entzündlichen Hautkrankheiten wie Schuppenflechte.

     

    Bitterstoffe sorgen für eine ausgewogene Ernährung und helfen beim Abnehmen

    Bitterstoffe sind gut für eine ausgewogene Ernährung und sie helfen beim Abnehmen. In unseren Breiten tendieren wir dazu, Bitterstoffe im Allgemeinen zu meiden und ernähren uns – unter anderem – zu süss, zu fett und zu kalorienreich. Chicorée kann dabei in prima Helfer sein, die Balance zu wahren. Nicht zuletzt reduzieren Bitterstoffe den Heisshunger auf Süsses. Wer häufig bittere Lebensmittel zu sich nimmt, verliert nach und nach den Appetit auf Süsses. Denn Bitterstoffe im Magen-Darm-Trakt regen die Freisetzung des Hormons Cholecystokinin an. Dadurch wird der Appetit gehemmt und signalisiert dem Gehirn, mit dem Essen aufzuhören.

     

    Der regelmässige Verzehr von SwissDiva hilft also bei einer generellen Umstellung der Ernährung und des Lebenswandels – hin in Richtung mehr Gesundheit. Wem das zu bitter schmeckt, dem sei in Erinnerung gerufen, dass sich SwissDiva prima gerade mit Süssem – wie Honig oder Obst – kombinieren lässt. Gerade dabei handelt es sich ja um gesunde süsse Nahrungsmittel.

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